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Lexikon
Avocadoöl
Das aus den Früchten von Persea americana (Mexico, USA, Brasilien, Dominikanische Republik, Isreal) kalt gepresste Öl ist salbenartig dickflüssig und tief dunkelgrün. Es hat einen typischen, angenehmen Eigengeruch und schmeckt leicht nach Haselnüssen. Es enthält hauptsächlich Ölsäure und Linolsäure. Der Gehalt an Vitaminen A und E ist sehr hoch. Weiterhin finden sich als Inhaltsstoffe Phytosterole und Squalene (Pflanzenstearine) sowie Lecithine.
Avocadoöl dringt in die oberen Hautschichten besonders leicht ein und ist dabei gut in der Lage andere Stoffe „mitzunehmen“. Es wird deshalb besonders in Feuchtigkeitscremes geschätzt. Wir verwenden Avocadoöl aus kontrolliert biologischem Anbau als „Überfettungsöl“.
INCI Persea Gratissima Oil
Foto: ©Mario Heinemann
pixelio.de
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Ätherische Öle / Parfümöle
Ätherische Öle sind Pflanzenduftstoffe, mit denen die Pflanze Insekten zur Bestäubung anlockt. Sie werden aus den Pflanzen oder Pflanzenteilen nach verschiedenen Verfahren gewonnen. Das häufigste ist die Destillation mit Wasserdampf, aber auch Pressen oder extrahieren mit Lösungsmitteln wie Hexan oder flüssigem Kohlendioxid sind möglich. Bei ätherischen Ölen unterscheidet man verschiedene Kategorien.
- Naturbelassene Öle – höchste Qualität – werden direkt aus der Pflanze gewonnen und sind nicht mit anderen Ölen vermischt oder nachträglich verändert.
- Natürliche Öle werden aus Pflanzen gewonnen, können aber nachträglich mit anderen, oft billigeren, natürlichen Ölen gemischt werden. Sie dürfen keine synthetischen Komponenten enthalten.
- Naturidentische Öle werden aus synthetisch hergestellten Komponenten so gemischt, dass sie wie natürliche Öle riechen. Hierbei werden meist nur die Hauptkomponenten eines natürlichen ätherischen Öls verwendet. Beispielsweise besteht naturidentisches Rosmarinöl aus etwa 12 Komponenten, das naturbelassene jedoch aus mindestens 160 verschiedenen Bestandteilen.
Von den ätherischen Ölen abzugrenzen sind die Parfümöle. Sie sind Gemische von synthetisch hergestellten Geruchsstoffen, die entweder eine natürlichen Geruch nachbilden oder aber einen ganz eigenen Charakter besitzen.
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Babassuöl
Durch Pressen der Samen der Babassupalme Orbignya martiana, die in Brasilien nur wild wachsend vorkommt, erhält man ein bei Raumtemperatur festes weißes Fett, das dem Kokosfett ähnlich ist. Es zergeht auf der Haut und hinterlässt dabei ein seidiges Gefühl.
Das bei 24°C schmelzende Fett hat einen hohen Gehalt an kurzkettigen Fettsäuren, die in der Seife eine hohe Reinigungswirkung zeigen. Eine Besonderheit ist der hohe Gehalt an Laurinsäure die antimikrobakteriell wirkt. Naturseifen mit Babassuöl sind deshalb für fettige und Mischhaut mit entzündlichen Unreinheiten besonders geeignet. (INCI Sodium Babassuate) |

Babassupalme |

Fruchtstand mit Nüssen |
(Fotos: Wilhelm Lötschert „Palmen“ Stuttgart Ulmer Verlag 1985)
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Das von uns verwendete Babassuöl stammt aus kontrolliert biologischem Anbau aus Brasilien.
Es ist Fair Trade gehandelt und der Erlös kommt direkt einer Kommune zu, die sich 1991 gegründet hat. In der Gemeinschaft leben und arbeiten heute 160 Menschen in traditionellen Familien. |
http://www.babassu.de/ |
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INCI
Abkürzung für: International nomenclature for cosmetic ingredients (Internationale Nomenklatur für Kosmetische Inhaltsstoffe)
Für alle Inhaltsstoffe von Kosmetika gibt es eine internationale Bezeichnung, die laut Kosemtikverordnung auf dem Etikett so anzugeben ist. Diese Bezeichnungen sind nicht in einer einheitlichen Sprache abgefasst. Latein, Englisch und sogar Deutsch sind hier mit chemischen Ausdrücken vermischt. Um eine eindeutige Zuordnung vornehmen zu können, braucht man die neueste INCI-Liste.
Aktuelle Liste.
Bestandteile: Sodium Palmate, Sodium Cocoate, Sodium Rareseedate, Aqua, Glycerin, Lanolin, Prunus Amygdalus Dulcis Oil, Parfum, Coumarin, Citronellol, Geraniol, CI 60730, PEG-12 Oleate
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Jojobaöl
Der immergrüne Strauch Simmondsia chinensis der in Wüsten und Halbwüsten Mexikos und Kalifornien angebaut wird, liefert ein leicht gelblich gefärbtes Öl. Jojobaöl ist im eigentlichen Sinne kein Öl, sondern ein Wachs. Es hinterlässt auf der Haut einen Schutzfilm, und schützt diese damit vor Austrocknung, ohne sich dabei fettig anzufühlen. Gleichzeitig hat es hohe Gehalte an Vitamin E und Provitamin A und ist dadurch ein ausgezeichnetes Pflegeöl.
Sie finden in meinen Seifen Jojobaöl oft als Überfettungsöl. (INCI:Simonsia Chinesis Oil)
Foto: Stan Shebs, USA |
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Kosmetikverordnung
Kosmetikverordnung vom 16. Dezember 1977
Fundstelle: BGB1 I 1977, 2589
(+++ Stand: Neugefasst durch Bek. V. 7.10.1997 I 24 10;
zuletzt geändert durch Art. 1 V V. 11.10. 2006 I 2264 +++)
! Änderung durch Art. 357 V V. 31.10.2006 I 2407 (Nr. 50) noch nicht berücksichtigt !
Ist das Gesetz, welches in Deutschland für die Produktion und Verkauf von Kosmetika anzuwenden ist. In der Kosmetikverordnung ist festgelegt wer, wie und wo Kosmetik herstellen darf; welche Stoffe in Kosmetika verboten oder eingeschränkt zugelassen sind; welche Farbstoffe, Konservierungsstoffe und UV-Filter verwendet werden dürfen. Außerdem ist die Art der Kennzeichnung, Untersuchung und Prüfung, sowohl der einzelnen Stoffe, als auch des fertigen Kosmetikproduktes hier vorgeschrieben.
Die Kosmetikverordnung wird seit mehreren Jahren mit den in den anderen EU-Ländern vorhandenen Gesetzen und Richtlinien abgeglichen und damit ständig aktualisiert. Die letzten Änderungen betrafen u.a. die Verpflichtung zur Angabe der 26 häufigsten Allergene auf der Packung und einer Mindesthaltbarkeit nach dem Öffnen.
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Kräuter
Kamille ( Matricaria recutica L.)
Die Echte Kamille ist eine altbekannte Heilpflanze.
In der Kräuterheilkunde verwendet man die Blüten, von deren Inhaltstoffen besonders die ätherischen Öle (z.B. Bisabolol) und Flavanoide auch positive Wirkung für die Haut haben. Sie wirken entzündungshemmend, wundheilungsfördernd und beruhigend. Auch eine hemmende Wirkung auf das Wachstum von Bakterien und Viren ist bekannt.
In der Kosmetik kommt Kamille für fette, unreine Haut, bei entzündlichen Hautprozessen und Akne zum Einsatz.
Kamille kann in seltenen Fällen sensibilisierend wirken. Bei bekannter Allergie gegen Korbblütler sollte wegen eventueller Kreuzallergien auf Kamille verzichtet werden.
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Rosmarin (Rosmarinus officinalis)
Zur Anwendung in der Heilkunde kommen die nadelförmigen Rosmarinblätter und deren ätherisches Öl.
Rosmarin hat durchblutungsfördernde Eigenschaften und besonders dem ätherischen Öl werden adstringierende (zusammenziehende), anregende, antiseptische und tonisierende Eigenschaften zugeschrieben.
In der Kosmetik wird es daher für fette Haut, reife Haut und bei Cellulite eingesetzt.
Schwangere sollten dieses ätherische Öl meiden.
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Salbei (Salvia officinalis L.)
Vom Salbeistrauch werden hauptsächlich die Blätter verwendet.
Deren Inhaltstoffe wirken hemmend auf Bakterien- und Virenwachstum, zusammenziehend und schweißmindernd.
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Thymian ( Thymus vulgaris L.)
Die Blätter des Thymians enthalten ätherische Öle, Gerbstoffe und Flavanoide.
Dadurch begründen sich die Wirksamkeit gegen Bakterien und Viren wie auch die durchblutungsfördernden Eigenschaften.
Eingesetzt werden kann es bei fettiger Haut, Mischhaut, entzündeter Haut und schlecht durchbluteter Haut.
Schwangere sollten dieses ätherische Öl meiden.
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Spitzwegerich (Plantago lanceolata L.)
In der Heilkunde werden die Blätter des Spitzwegerichs wegen ihrer reizlindernden, adstringierenden und bakterienhemmenden Eigenschaften geschätzt.
Bereits in der Antike wurde Spitzwegerich als Auflage bei Hauterkrankungen und Hautverletzungen eingesetzt.
In heutiger Zeit ist der Einsatz bei Schleimhauterkrankungen im Mund- und Rachenraum und bei Entzündungsprozessen der Haut anerkannt. |
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Feldstiefmütterchen (Viola tricolor L.)
In der Kräuterheilkunde wird das blühende Kraut des Wilden Stiefmütterchens bei Akne und Ekzemen empfohlen. |
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| Literatur: |
Dr. J. G. Mayer; Dr. med. B. Uehleke; Pater Kilian Saum OSB „Handbuch der Klosterheilkunde“ Verlag Zabert Sandmann GmbH München 2004
ISBN 3-89883-016-0
Pater Simon Ašič „Pater Simons Hausapotheke“ Frankh-Kosmos Verlags-GmbH Stuttgart 2004 ISBN 3-440-09965-2
Abbildungen entnommen aus: Sturm „Deutschlands Flora in Abbildungen“
1796 unter www.zum.de und „Köhlers Medizinal-Pflanzen in naturgetreuen Abbildungen und kurz erläuterndem Texte“ Franz Eugen Köhler Gera, 1883- 1914 unter http://caliban.mpiz-koeln.mpg.de/~stueber/koehler/
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Mandelöl , süßes
Das aus den Früchten des Mandelbaumes (Prunus dulcis) kalt gepresste Öl ist leicht gelb und geruchlos. Es enthält hauptsächlich Ölsäure, Linolsäure und Palmitinsäure. Seine ausgesprochen hohe Pflegewirkung beruht auf dem hohen Gehalt an α-Tocopherol. Dieses ist die aktivste Form des Vitamins E (es gibt acht verschiedene Varianten). Vitamin E wirkt als Antioxidans Hautschäden die durch Licht, Sauerstoff und Chemikalien entstehen und zur Hautalterung führen, entgegen.
Mandelöl dringt ausgesprochen gut in die Haut ein, und wird deshalb gerne als „Trägerstoff“ für andere pflegende Substanzen verwendet. In unseren Seifen finden Sie Mandelöl oft als „Überfettungsöl“. (INCI: Prunus Amygdalus Dulcis Oil)

Mandelbaumzweig mit Früchten |

Mandelfrucht |
Fotos pixelio.de dietermann
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Schmalz
Als Schmalz (von Schmelzen) wird das geschmolzene und gereinigte Fett von Schweinen oder Gänsen bezeichnet. Die Hauptmenge an Schmalz wird zu Backwaren verarbeitet. Auch eine Verwendung als Seifenfett ist möglich. (INCI: Lard; Adeps Suillus)

Foto: Kurt Michel, pixelio.de |

Foto: Sigrid Christl, pixelio.de |
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Seifen
Als Seifen bezeichnet man die Alkalisalze von Fettsäuren. Fettsäuren werden aus tierischen oder pflanzlichen Fetten durch alkalische Spaltung gewonnen.
Eine fertige Seife besteht aber keineswegs nur aus reinen fettsauren Salzen der Alkalielemente. Fertige Seife ist vielmehr ein kolloides Gemisch aus Fettsäuresalzen, Wasser, Glyzerin und je nach Herstellungsprozess Salz.
Kolloide aus Gelatine (Götterspeise, Marmelade oder Sülze) sind allgemein bekannt. Sie enthalten viel Wasser das sich in den Hohlräumen der Struktur einen passenden Platz sucht. Kolloide sind mehr oder weniger fest und formstabil, je nachdem wie viel Wasser sie enthalten.
Bei den Seifen unterscheidet man die Kaliumseifen und die Natriumseifen, je nachdem welche Lauge bei der Herstellung zum Einsatz kommt. Kaliumseifen sind bei Zimmertemperatur nicht fest, sondern zähflüssig. Sie werden als Schmierseifen besonders in der Industrie eingesetzt. Alle bei Zimmertemperatur festen Seifen sind Natriumseifen.
Bei der Herstellung von Seifen kann man verschieden Methoden wählen, die dabei ablaufende chemische Reaktion ist aber immer die gleiche:

Das bei der Reaktion entstehende Gemisch von Natriumsalzen der Fettsäuren, Glyzerin und Wasser ist eine zähe Flüssigkeit, einem heißen Pudding vergleichbar. Das Gemisch wird Seifenleim genannt. Lässt man den Seifenleim abkühlen, wird er fest und verliert durch Verdunstung einen Teil des Wassers. Die Natriumsalze und das Glyzerin können nicht verdunsten, da sie einen viel zu hohen Siedepunkt haben. Sie bleiben also in der Seife.
So hergestellte Seife heißt Leimseife oder Naturseife.
Wird der noch heiße Seifenleim mit einer größeren Menge Kochsalz gekocht, dann trennt sich das Gemisch in zwei Schichten auf: Oben schwimmen die Fettsäuresalze, während sich im unteren Teil des Gefäßes eine Schicht bildet, die vorwiegend aus Wasser und Glyzerin besteht. Durch Abschöpfen der oberen Schicht erhält man die sogenannte Kernseife, die sehr wenig Glyzerin enthält. Aus der unteren Schicht wird das Glyzerin abgetrennt.
Industriell hergestellte Seifen werden ausschließlich als Kernseifen hergestellt. Das anfallende Glyzerin kann gewinnbringend weiterverarbeitet werden. Auch ist es nach diesem Verfahren möglich, minderwertige Abfallfette (Walkfett, Knochenfett) oder tierische Fette wie Talg, Schmalz oder Schlachtabfälle zu Seifen zu verarbeiten.
Bei den Naturseifen verbleiben alle Stoffe aus dem Seifenleim in der fertigen Seife. Dies gilt für die reinigenden Fettsäurensalze ebenso wie für das der Haut Feuchtigkeit spendende Glyzerin oder alle Vitamine und Mineralstoffe. Weil auch Verunreinigungen in der Seife verbleiben würden, könne für die Herstellung von Naturseifen nur Fette höchster Qualität verwendet werden. Auch auf Grund der mit tierischen Fetten verbundenen Gefahren (Infektionskrankheiten, BSE, Pestizid- und Antibiotikarückstände) werden sie meist nicht für die Herstellung von Naturseifen verwendet.
Als weitere Variante finden sich Glyzerinseifen. Diese werden hergestellt, indem Kernseifen in verschiedenen Alkoholen (Ethanol, Isopropanol, Sorbitol, Glykol) gelöst werden. An Stelle des Wassers tritt also in der fertigen Seife ein Alkohol. Dadurch wird die Seife transparent (lichtdurchlässig) und lässt sich hervorragend färben und parfümieren. Besonders die Verwendung von Talg und Schmalz führt zu hochtransparenten Seifen. Die Reinigungswirkung ist geringer als bei allen andern Seifen, eine Pflegewirkung ist nicht zu erwarten, eher wird die Haut durch die hohen Gehalte an Alkoholen, Farbstoffen und Parfümen gereizt. Solche Seifen gehören damit mehr in die Kategorie Dekoration.
pH-neutrale Seifen sind vollständig synthetisch erzeugte Produkte, deren Waschwirkung nicht mehr auf Fettsalzen, sondern auf chemisch hergestellten Tensiden beruht. Durch Einbringen anderer chemischer Zusätze wird eine pflegende Wirkung angestrebt.
Echte Seifen reagieren im Wasser immer ganz leicht alkalisch. Die optimale Pflegewirkung kann auch nur in diesem pH-Bereich erwartet werden.
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Talg (Unschlitt)
Als Talg bezeichnet man das körnig-feste, oft gelblich gefärbte Fett, welches aus den Fettgeweben von Rindern, Schafen und anderen Wiederkäuern ausgeschmolzen wird. Talg besteht vor allem aus Triglyzeriden der Palmitin-, Stearin- und Ölsäure.
Er findet nach Reinigung Verwendung als Brat- und Backfett und der Seifen und Kerzenfabrikation.
In der Pharmazie wird Talg als Sebum bezeichnet und vor allem zur Herstellung von Salben verwendet. Sebum bovinum = Rindertalg; Sebum cervinum = Hirschtalg
Auch auf Grund des BSE-Risikos wird Talg in unseren Seifen nicht verwendet. (INCI:Adeps Bovis; Sodium Tallowate)
Unter vegetabilem Talg versteht man Samenfette mit hohen Schmelzpunkten, z.B. das die Samenschale bedeckende Fett des Chinesischen Talgbaumes, das zur Kerzen- und Seifenherstellung dient.
Foto: Kurt Michel, pixelio.de |
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